Modell_Freudenhaus

Im Freudenhaus …

Klingt skandalös ? Wohl eher nicht! Einen ähnlichen Song kenne ich zwar nahezu auswendig, aber heute kümmere ich mich mal lieber um ein neues Nasenfahrrad.

Wer mich kennt, der weiß, dass ich keine „neuen“ Dinge habe. Ich liebe Möbel und Kleider, vor allem aber Accessoires, die schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben.

Wenn ich mir aber ein Teil aussuche, das beinahe täglich zwischen mir und meinen Mitmenschen sitzen soll, muss es etwas sein, das mir tausendprozentig gefällt.

Und weil auch ich nicht allwissend und in Sachen Design immer up to date bin, gehe ich zur Abwechslung auch gerne mal in Fachgeschäfte. Die sind inzwischen ja fast im Verschwinden begriffen. Seltsam eigentlich, da man dort Personal findet, das beim Reinkommen den Wunsch des Kunden vernimmt, dieser dann geduldig abwarten und am Ende einfach nur hochbeglückt zur Kasse marschieren darf. So geht’s mir, wenn ich im Münchner Brillengeschäft „Freudenhaus“ bin. Und genau deshalb will ich heute dahin…

Riesenangebot bei Freudenhaus

Hier findet jeder die passende Brille

I need no hero but a glass. Nicht nur, weil man eigentlich mindestens drei bzw. vier verschiedene Modelle haben sollte, sondern weil es einfach an der Zeit ist für etwas Neues im Gesicht!

Was ich suche? Entweder ein Modell für den Alltag „0815“, eines das immer passt oder ein „funky piece“. Eine perfekte Wahl, wenn man in Bombenstimmung ist und Lust auf „Was hat die denn an“-Blicke hat. Auch ein schickes „Edelstück“ wäre nicht verkehrt oder vielleicht doch eine Sonnenbrille. Ein Accessoire, das zeitlos ist, immer passt und sich bestens eignet, wenn es um Pokerface, Hangover, miese Laune oder Sonne geht!

Das Freudenhaus als Institution zu bezeichnen, kommt nicht von ungefähr – 1991 von Uwe Pinhammer und Stefan Flatscher gemeinsam gegründet, hatten beide von Beginn an das Ungewöhnliche im Blick.

Baukasten-Style

Der erste Store befand sich in einer Villa mit 14 Zimmern. Die Räume beherbergten zu Beginn 12 Brillen-Kollektion, alle auf ihre Art ungewöhnlich, wie zum Beispiel die Modelle von Alan Mikli. Heute befindet sich das zweistöckige Geschäft am Odeonsplatz.

Die Wahl des Firmennamens basiert auf einer schlichten, aber ergreifend logischen Idee. „Unsere Brillen machen jedem Menschen Freude“, erzählt Gründer und Geschäftsführer Uwe Pinhammer. So wurde aus dem Haus und der Freude an gutem Brillen-Design das Freudenhaus.

Was sexy klingt, sieht auch so aus, denn mit einer passenden Brille kann man den Blick auf die Welt und auf sich selbst verändern. Aus Mäusen werden echte Typen und aus dem Entlein wird ein Schwan. Ganz ohne Magie.

Das Freudenhaus stellt Eigenmarken her und verkauft auch eine ganze Bandbreite großer Namen wie Chanel, Stella McCartney, Tom Ford, Mykita und Co. Hinter dem Design der hauseigenen Linien FHORN und FHONE steht Mitgründer Stefan Flatscher. FHORN verbindet strenges Design mit leichtem Hornmaterial. Für die zweite Linie FHONE entstehen aus Kunststoff und Metall Modelle, die das Gesicht zeitlos verschönern und die Persönlichkeit des Trägers individuell unterstreichen.

Gute Beratung ist das A und O. Die gibt es im Freudenhaus gratis dazu. Auf die Frage, welche Modelle mir wohl am besten stehen, zieht Uwe, der sich gut an die Anfangsjahre erinnert, fix drei Modelle aus dem Regal, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Pinhammer, für den bereits Designgrößen wie Philippe Starck eigene Modelle kreierte, hat einfach den perfekten Blick, zu welchem Gesicht welche Modelle passen. Denn die Auswahl fällt hier nicht wirklich leicht. Zum Glück habe ich Hilfe, sonst wäre ich wohl nächste Woche noch hier.

Jeder Vorschlag ist eine Überraschung. Ich hätte mir auf den ersten Blick keines der Modelle ausgesucht. Umso besser gefällt mir das, was ich im Spiegel sehe: ein rundes Gestell in Silber, ein Modell in frischem Türkis und ganz fresh & funky mit einer großen Dosis Kreativität versehen –  eine Hornbrille, die mich irgendwie entfernt an einen griechischen Reeder erinnert.

Und, nicht zu vergessen – die Sonnenbrillen! Zum Beispiel ein unaufgeregtes Modell mit runden Gläsern – sieht lässig aus, fast klassisch. Spacig wird es mit einem verspiegelten Modell und richtig fashy mit einem Gestell von Stella McCartney. Mein Herz schlägt aber auch für den Altmeister der Mode – Yves Saint Laurent. Einfach unschlagbar schön und immer passend.

Ich kann mich nur schwer entscheiden. Mindestens zwei Modelle gehören ab sofort zu mir…. Welches von den drei vorgeschlagenen Brillen-Modellen es wird und welche Sonnenbrille ab sofort meine Nase ziert?

Abwarten, denn wenn ich mir das genau überlege, gefällt mir die Brille, die der Chef trägt, eigentlich auch sehr gut… Wie wunderbar, dass man am Ende nie genug Brillen haben kann …

Infos zum gucken und kaufen gibt hier: http://www.freudenhaus.com/

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