Chili Chiliöl Sebastian Richter

Chili / Öl / Selfmade

Chili / Öl / Chiliöl

 

 

Jeder liebt es scharf! Die einen mehr, die anderen weniger.

Gerade deshalb steht der Koch oft vor der Frage: Wie scharf darf es denn sein, wenn Gäste kommen…?

Ab besten kocht mal natürlich mit frischen Chili- oder Peperonischoten, die sollten im „scharfen Essen“ immer drin sein. Doch was tun, wenn man nachschärfen möchte?

Es gibt Chilimühlen, in die man getrocknete Chilis einfüllt. Die machen richtig scharf (besonders, wenn man die getrockneten Schoten vor dem Einfüllen einmal in der Moulinette oder im Mixer schrotet). Doch oft schmeckt das Essen dann trocken scharf – es fehlt die Fruchtigkeit. Und darüber hinaus lässt sich das Gemahlene schlecht dosieren und noch schlechter verteilen.

Anders ist es mit scharfem Öl! Beim Italiener bekommt man gerne aufgeschnittene Pepperoncini in Olivenöl. Doch auch hier ist das Problem die Dosierung, und außerdem schmeckt scharfes Olivenöl manchmal bitter.

Das mögen wir nicht, deshalb arbeiten wir mit neutralem Öl (also zum Beispiel Sonnenblumen- oder Distelöl).

Die Zubereitung ist ganz einfach:

Auf einen Liter Öl kommen 300 Gramm Chilischoten. Die Stängel schneidet man ab, die Chilis werden in vier Teile geschnitten, danach ab ins Öl und ein bis zwei Stunden bei 90 Grad sieden lassen. So häufig wie möglich umrühren. Besitzer eines Thermomix sind klar im Vorteil – die lassen nämlich rühren. Absieben, nochmal durch ein Tuch oder Küchenpapier seihen und fertig ist die Laube.

 

Guten Appetit aber Vorsicht – HOT HOT HOT.

Chili Chiliöl Sebastian Richter

Das fertige Öl – am besten kühl und dunkel lagern

 

 

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