Happy Shopping in Salzburg!

Schnell mal nach Salzburg – zum Einkaufen, Essen, Kaffeetrinken. Wir lieben Mozartkugeln, Salzburger Nockerln, rosa Häuser, Kitsch und Krempel, Knödel und süße Brüste (dazu später mehr). Hier kommt eine Shortlist zum Nachmachen (unvollständig aber reizvoll)!

In diesem Haus auf der Getreidegasse wurde Wolfgang Amadeus Mozart am 27. Jänner 1756 geboren. Es zählt zu den meistbesuchten Museen der Welt.

Erstmal geht’s in die Getreidegasse. Das ist DIE Shoppingmeile und Salzburgs berühmtestes Pflaster. Denn hier befindet sich das Geburtshaus von Mozart und damit auch der größte Touristenpulk der Stadt. Davon abgesehen hängen an den mittelalterlichen Häuserreihen hübsche Zunftzeichen über alten und neuen Läden. Unser erster Halt ist das Traditionshaus „Stassny“. Eine Rarität aus den Fünfzigerjahren mit sylischen Trachten-Looks. Nein, Trachten sind sonst nicht so unser Dinge, aber den Stassnys gelingt es, ihre berühmten Gehröcke sexy aussehen zu lassen und die Dirndl so fein auf Figur zu arbeiten, als wäre es Couture. (www.stassny.at Getreidegasse 35)

Weiter geht’s zu R.F. Azwanger, einer Lebensmittel- bzw. Colonialwarenhandlung, die 1656 gegründet wurde. Kräuter, Öle, Salze, lokale Spezialitäten und Leckereien präsentieren sich in urigen Holzregalen, antikes Mobiliar und eine mittelalterliche Deckenkonstruktion entführen in eine andere Zeit. Neben Delikatessen, edlen Bränden und Schokoladen beanspruchen die berühmten Capezzolini di Vernere, die Venusbrüstchen, einen Sonderplatz. Schon zu Mozarts Zeiten als Köstlichkeiten gepriesen, sind die Maroni-Nougat-Pralinen mit einem Stück Amarenakirschen bis heute äußerst beliebt – auch wegen der Optik. (www.azwanger.at Getreidegasse 15)

 

Die Köstlichkeiten der „Colonialwarenhandlung“ Azwanger werden im Schaufenster von einem Frosch bewacht.

 

Mit süßen Venusbrüstchen verführte Mozart seine Frau Constanze.

 

Wenn zu Hause ein Elefant zu Besuch war, ist „Gmundner Keramik“ ein guter Tipp. Typisch für das „Grüngeflammte“, wie das robuste Geschirr aus dem Salzkammergut auch genannt wird, sind grüne Kringel auf weißem Grund und volkstümlichen Motive. Jeder Haushalt in Österreich besitzt Tassen und Teller davon (ich auch). Diese Keramik ist schlicht, modern, authentisch und das, obwohl oder gerade weil sie aus dem 17. Jahrhundert stammt. Mein aktueller Favorit sind die neuen Jagd- und Herbstmotive. Schöne Dinge machen glücklich. (www.gmundner.at Getreidegasse 35)

 

Erfreut ein Leben lang: Gmundner Porzellan mit aktuellen Herbstmotiven.

 

Das gilt auch und vor allem für Schmuck. Einer der besten Adressen in Salzburg ist der Juwelier A.E. Köchert. Als Schmuck-Fan kann ich am Schaufenster dieses Luxus-Juweliers nie vorbeigehen. Im Moment erinnert die Dekoration an eine Theaterkulisse der Altstadt-Gassen. Im Fenster spiegeln sich die gegenüberliegenden Häuserreihen und finden dort ihre Entsprechung als Bühne für einzigartige Schmuckstücke. Der neue, exklusive Jagdschmuck steht im Zentrum der Präsentation. Als Inspiration dienten u.a. Köchert-Jagdpreziosen aus der Zeit von Kaiser Franz Joseph. Aus Korallen, Brillanten, Horn, Saphiren und anderen Kostbarkeiten entstanden so elegante und bis ins Feinste ausgetüftelte Schmuck-Highlights im herbstlichen Look. Mein Favorit ist eine Karneol-Brosche, die an ein Eichenblatt erinnert. Jetzt nur noch im Lotto gewinnen… (www.koechert.at Alter Markt 15)

 

Im Schaufenster des Juweliers A.E. Köchert spiegeln sich die Salzburger Welt und ihre Besucher.

 

Die Brosche aus Karneol, Nephrit und Grandl gehört zur luxuriösen Jagdschmuck-Kollektion des Juweliers A.E. Köchert.

 

Nach all diesen Süchten und Sehnsüchten geben wir uns endlich die Kugel. Im „Café/ Konditorei Fürst“ wird die einzige, wahre und originale Salzburger Mozartkugel hergestellt. Über 10.000 Kugeln rollen am Tag aus dem „Fürst“ und eins steht fest – geschmacklich sind sie allen Kopien weit überlegen. Dazu genießen wir eine Wiener Melange und jede Menge köstlicher Petit Fours mit sehr viel Schokolade, Nougat und Schlagobers. Das haben wir uns nach diesem anstrengenden Trip wirklich verdient. Salzburg liebt es süß. (www.original-mozartkugel.com Brodgasse 13)

 

Das Café/ Konditorei Fürst ist der Erst- und Alleinerzeuger der original Mozartkugel.

 

Auch die Petit Fours von Fürst sind eine Sünde wert! Mein Tipp: Die rosa Pralinés!

 

 

 

 

 

 

 

 

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