Ein Prosit ….

Der Monat neigt sich dem Ende. Damit steht die letzte Party des Jahres im Kalender. Der beste Anlass um es mit Miss Sophie und Butler James zu halten und für Silvester noch mal die richtig guten Sachen auf den Tisch zu packen.

Wenn Freunde und Familie eingeladen sind möchte man die Lieben natürlich mit etwas besonderem verwöhnen. Vor allem, wenn es um einen festlichen Anlass wie die Begrüßung des neuen Jahres geht.

Im heimatlichen Freundeskreis sind finden seit einiger Zeit vor allem die lokalen Hersteller von Spirituosen großen Anklang. Eignen sich die Produkte doch auch besonders gut als Mitbringsel oder Geschenk.

So wie der Hannibal Gin aus dem hessischen Pfungstadt. Für die heutige Feier habe ich mich deshalb für die Special Variante Hannibal Gin meets Raspberry mit entschieden.

Die fruchtige Variante mit 20 Gewürzen und Früchten riecht nicht nur wie eine Schale frischer Himbeeren mega fruchtig sondern sieht mit der roten Farbe auch richtig nach Sommer aus. Was direkt auffällt ist der Geschmack der Himbeere, der besonders schön rauskommt. Insgesamt ist der Geschmack fast mild. Ich trinke die Special Edition am liebsten pur, auf Eis. Das schmeckt, mit ein paar Himbeeren wie Sommer im Glas.

Einem Liebhaber guter Tropfen und einem 1946 gegründeten Familienbetrieb aus Pfungstadt haben wir den guten Tropfen, den Gin made in Südhessen überhaupt zu verdanken.

„Die Idee stammt von meinem Vater Herbert Freitag, der leidenschaftlicher Gin-Fan war und schon Anfang 2015 über eine mögliche Rezeptur nachdachte“, erinnert sich Maximilian Freitag. Im Sommer 2015 verstarb Vater Herbert plötzlich und unerwartet.

Maximilian, der gelernte Getränkebetriebsmeister, entschied sich dafür, die Brennerei des Familienbetriebs in vierter Generation nebenberuflich weiterzuführen. Der Name des südhessischen Gins ist eine Hommage: „Da mein Vater Herbert während seiner Zeit in der Studentenverbindung G. V. Rhenania zu Geisenheim den ,Biernamen‘ Hannibal bekam, ist der Gin ihm gewidmet.“

Rund 30 Stunden Arbeit stecken in einer Flasche „Hannibal“. Der Geschmack ist durch die genau aufeinander abgestimmte Komposition aus Wurzeln, Früchten und Kräutern fein und würzig. „Das Brennen an sich ist nur ein kleiner Teil des Ganzen, da es eigentlich nur zum Trennen der Aromen von den Gewürzen genutzt wird“, erklärt Maximilian.

Vor dem Brennen müssen die Gewürze gemischt und in Alkohol mazeriert, also eingeweicht werden. Nach dem Destillieren wird der Alkoholgehalt gemessen und mit entsalztem Wasser auf die Trinkstärke von 47 Volumenprozent eingestellt. Nach der Abfüllung wird in Handarbeit etikettiert und verpackt.

Besonders gut passt zu dem Gin Goldberg Tonic Water,  2-3 gefrorenen Himbeeren sowie ein Zweig Rosmarin. Wobei ich den edlen Tropfen tatsächlich auch sehr gerne pur auf Eis mit zwei oder drei Himbeeren trinke.

Wenn ihr also noch nicht wisst was ihr zum nächsten Geburtstag verschenken wollt – Hannibal ist eine gute Idee.

Perfekt auch übrigens auch das Angebot an einem Gin-Tasting teilzunehmen. Oder ist verschenkt einfach die normale Variante in der handlichen Probiergröße. Auch hier gilt: Probieren geht über studieren … also, überzeug euch selbst und probiert es mal aus …

Shop: http://www.hannibal-spirits.com

Foto: Jan Ehlers & Franziska Neuner I Text: Franziska Neuner & Cem Tevetoglu

 

 

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